Unsere Ziele zu den Uni-Wahlen 2018

Liebe Studenten,

vom 4. – 8. Juni habt ihr es in der Hand! Mit den Wahlen für die studentischen und akademischen Gremien könnt ihr entscheiden, wie sich die WWU weiter entwickeln soll. Wir als RCDS treten dabei für das StuPa, die FSV Jura und Politik sowie für den Senat und den FBR Jura an.

Gemeinsam setzen wir uns für dauerhaft gute Studienbedingungen ein und kämpfen dafür, dass die WWU auch weiterhin zu den besten Unis zählt. Die internationale Ausrichtung unserer Uni, eine konkurrenzfähige digitale Ausstattung, die Förderung studentischer StartUps sind dabei wegweisend. Außerdem machen wir uns stark gegen Geldverschwendung und Intransparenz im aktuellen AStA, damit unser aller Gelder endlich wirklich sinnvoll eingesetzt werden!

Als entschlossene Stimme für eine konstruktive und pragmatische Hochschulpolitik frei von ideologischen Barrieren bitten wir Euch um Eure Unterstützung!

Euer RCDS Münster

Endlich Geldverschwendung und Intransparenz beenden!

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) wird durch einen Teil des von uns allen gezahlten Semesterbeitrags finanziert. Weil dies folglich unser aller Gelder sind, müssen Transparenz und Sparsamkeit bei ihrer Verwendung für uns die oberste Maxime sein. Sie sollen so eingesetzt werden, dass unser aller Studienbedingungen damit verbessert werden können.

Leider zeugt das Handeln anderer politischer Listen und vor allem der aktuellen AStA-Koalition aus Campus Grün, Juso HSG und der LISTE nicht von einem verantwortungsvollen Umgang, sondern vielmehr immer wieder von Intransparenz und Fahrlässigkeit.

Daher finden wir: Hier muss aufgeräumt werden!

Statt vergütete Posten vernünftig auszuschreiben, gibt es bei der aktuellen Koalition interne Postenklügelei und mangelhafte Arbeits-Koordination. Das ist teuer und unverantwortlich. Wir sind der Meinung, dass sich die AStA-Mitglieder endlich ihrer Verantwortung vor den Studenten bewusst werden und effizient und sparsam arbeiten müssen.

Von Geldverschwendung zeugt auch, dass der AStA seine eigenen Aufwandsentschädigungen erhöhen will. Aus aktuell 400€, die jeder Referent pro Monat bekommt, sollen noch mehr werden. Für uns ist klar, dass eine Tätigkeit im AStA ein Ehrenamt ist und bleiben muss.

Wir sehen bei der AStA-Arbeit auch darüber hinaus massive strukturelle Probleme: Es gibt neben den politischen Referaten auch sogenannte Autonome Referate, die für einzelne Gruppen an der Universität zuständig sind. Auch sie werden durch unsere studentischen Gelder finanziert, sind aber nicht rechenschaftspflichtig. Unserer Meinung nach muss sich das dringend ändern, damit wir zumindest wissen, wofür unser Geld ausgegeben wird!

Eine weitere überaus unverantwortliche Forderung anderer Listen ist das Bestreben, die WWU umzubenennen. In Zeiten knapper Kassen und Kürzungen in der Lehre noch einen kostspieligen Umbenennungsprozess zu starten, würde schlicht zu viel Geld kosten. Geld, welches dann wieder in der Lehre fehlt.

Allein die Umbenennung des Studentenwerks Münster in „Studierendenwerk Münster“, eine von Rot-Grün in NRW erzwungene Maßnahme, hat knapp 200.000€ verschlungen. Ein siebenstelliger Betrag dürfte angesichts der ungleich größeren Universität als Schätzung für deren Umbenennung deswegen sicher keine Übertreibung sein.

Statt solch unverantwortlicher, ideologisch motivierter Projekte wägen wir beim Umgang mit studentischen Geldern sensibel ab und wollen effektiv die Studienbedingungen aller Studenten verbessern.

-> Geldverschwendung und Intransparenz beenden

-> Projektstellen besser koordinieren

-> Autonome Referate rechenschaftspflichtig machen

-> Umbenennung der WWU verhindern

Bibliotheken – mehr Angebote, bessere Bedingungen!

Im Verlauf unseres Studiums verbringen wir alle unzählige Stunden in den Bibliotheken unserer Universität. Daher müssen diese zu modernen Orten des freien Lernens werden. Um optimale Lernbedingungen zu schaffen, wollen wir sowohl die räumliche Ausgestaltung als auch die Ausstattung unserer Bibliotheken modernisieren.

Dieser Prozess beginnt bei den Öffnungszeiten. Um ein selbstbestimmtes Studium zu ermöglichen, sollen zumindest in der Klausurenphase auch andere Bibliotheken als die ULB verlängerte Öffnungszeiten haben. Die Nachfrage besteht, also lasst uns das Angebot schaffen!

Daneben sehen wir Verbesserungsmöglichkeiten bei den Lernbedingungen innerhalb der Bibliotheken. Ein Paradebeispiel für eine moderne Ausgestaltung ist dabei die Medi-Bib. Mit Einzel- und Steharbeitsplätzen sowie Ruheräumen bietet sie für jeden Studenten die passende Lernatmosphäre. Diese Standards müssen – sofern baulich möglich – unser flächendeckender Maßstab sein, damit Verspannungen und der unbequeme Powernap mit dem Kopf auf dem Tisch Geschichte werden!

Zudem möchten wir uns bei künftigen Umbauten dafür einsetzen, dass die Schließfächersysteme vereinheitlicht werden und fordern des Weiteren zumindest für die ULB, was in anderen Bibliotheken in der Republik bereits eingeführt wird: Die Bereitstellung von Ladekabeln für Laptops aller gängiger Modelle. Nur weil man einmal sein Ladekabel vergessen hat, muss man nicht den Rest des Tages offline sein! Universalnetzteile, die gegen Pfand ausgeliehen werden können, schaffen hier Abhilfe.

Wir möchten uns für eine Kooperation der Unibibliotheken mit der Stadtbücherei einsetzen. Die Stadtbibliothek hat großes, doch bisher von vielen Studenten ungenutztes Potenzial. In Zukunft sollen wir Studenten auch Bücher aus der Stadtbücherei mit unserem Studentenausweis ausleihen können.

-> Längere Öffnungszeiten

-> Ruheräume, Steh- und Einzelarbeitsplätze

-> Laptop-Notladekabel

-> Kooperation mit der Stadtbücherei

Für eine barrierefreie WWU

Das Studium an der WWU muss auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu bewältigen sein. Insbesondere bei der räumlichen Ausstattung auf dem Campus gibt es hier noch Verbesserungsbedarf. Behindertenparkplätze an den Bibliotheken liegen teils noch viel zu weit weg von den Eingängen, das Euroschlüsselsystem ist noch nicht flächendeckender Standard und auch Hörgerätsfrequenzen sind nicht immer richtig eingestellt. Das wollen wir ändern und die WWU damit wirklich barrierefrei machen.

-> Parkplätze anpassen

-> Euroschlüssel als flächendeckender Standard auch an der WWU

Zweifach-Bachelor erweitern

Aktuell ist es an der WWU in vielen Fächern nur möglich im Zweifach-Bachelor zu studieren. An anderen Unis hingegen können die Studenten zwischen verschiedenen Modellen wählen und neben einer 50/50 Gewichtung der beiden Fächer auch ein Haupt- und ein Nebenfach bestimmen. Das ermöglicht schon zu Beginn des Studiums eine Schwerpunktsetzung. Wir streben daher – nach einer entsprechenden Evaluation bezüglich des Wunsches nach einem Systemwechsel – an, dass zukünftig zwischen verschiedenen Fächergewichtungen gewählt werden kann und jeder Student das zu ihm passende Modell nutzen kann.

-> Bachelor mit Haupt- und Nebenfach evaluieren

-> Schwerpunktsetzung ermöglichen

Digitalisierung fördern!

Die Digitalisierung ist vermutlich die bedeutendste Entwicklung des 21. Jahrhunderts. Gerade für die Universität als Ort des dauernden Fortschritts in Lehre und Forschung ist es essentiell, hier nicht den Anschluss zu verlieren! Erste Grundlage ist das flächendeckende, einwandfrei funktionierende WLAN. Hier fordern wir eine schnelle Evaluation der bestehenden Netzwerke, um zügig Abhilfe schaffen zu können und das WLAN auszubauen. Zudem setzen wir uns für einen Ausbau des Vorlesungsstreamings ein. Mit eLectures ist bereits ein sinnvolles Format gefunden worden. Nun gilt es in Zusammenarbeit mit Professoren mehr Vorlesungen online zu streamen. Das Format der eLectures gilt es hierbei weiterzuentwickeln.

Da Lehrbücher in gedruckter Form weiterhin ein immer knappes Gut sind, setzen wir uns nach wie vor für den Ausbau des digitalen Angebots ein, um ein flexibles und selbstbestimmtes Lernen zu ermöglichen.

-> Flächendeckend gutes Uni-WLAN

-> eLectures und eBooks

More lingue? Oui, por favor! - Die WWU kann internationaler!

Wir begreifen den Studenten nicht als Idioten seines Faches, sondern sehen das Verlangen, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Dies zeigt sich gerade in der hohen Nachfrage nach Sprachkursen. Wir möchten Studenten, die interessiert sind, fremde Sprachen zu lernen, um andere Kulturen kennenzulernen, unterstützen! Deshalb brauchen wir mehr Anfängersprachkurse des Sprachenzentrums in jenen Sprachen, die bisher Semester für Semester überbucht sind!

Zudem fordern wir, dass auch das Zulassungsverfahren zu Sprachkursen verändert wird. Neben dem C-Test soll auch bei der Anrechnung von Zertifikaten, die außerhalb der Uni erworben wurden, eine Anerkennung verschiedener Leistungsstufen möglich sein. Außerdem wollen wir die starren Grenzen des C-Tests lockern. Zusammen mit dem Kursleiter soll der Student überlegen können, ob er für die Anforderungen des Sprachkurses geeignet ist oder, ob er zum Beispiel auf seinen Wunsch hin in ein niedrigeres Niveau gestuft werden kann. So kann jeder Student optimal von seinem Kurs profitieren.

In einer globalisierten Welt muss sich auch die Universität immer weiter entwickeln. Um international wettbewerbsfähig zu sein und die Qualität der Lehre zu verbessern, fordern wir mehr englischsprachige Gastveranstaltungen. Für mehr internationalen Austausch und Vernetzung möchten wir uns einsetzen!

-> Mehr Anfängersprachkurse

-> Eigenständiges Herunterstufen in Sprachkursen ermöglichen

-> Englischsprachige Gastveranstaltungen

Studierendenwerke

Die Studierendenwerke stellen Mensen, Sozialberatung, Wohnheime und vieles mehr. Durch bü- rokratische Hürden und strukturelle Unterfinanzierung wurde ihre Arbeit in den letzten Jahren allerdings immens erschwert. Finanziert werden die Studierendenwerke u.a. durch den Sozialbeitrag, also einen Teil unseres Semesterbeitrags, und durch den allgemeinen Landeszuschuss. Letzterer wurde in den vergangenen Legislaturen beinahe nicht erhöht. Alle zusätzlichen Kosten mussten also wir Studenten tragen. Das zeichnet sich in unseren steigenden Semesterbeträgen ab. Daher setzen wir uns auch auf Landesebene dafür ein, dass sich NRW wieder für seine Studenten und Studierendenwerke stark macht und unsere Semesterbeiträge nicht noch weiter wachsen müssen.

-> Unterfinanzierung beenden

-> Semesterbeträge nicht weiter erhöhen

Unterstützung von Geflüchteten

Die Integration von Flüchtlingen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dabei ist die Universität allerdings ein entscheidender Ort, um gerade jungen Flüchtlingen eine Perspektive zu bieten. Deshalb muss geflüchteten Menschen weiterhin der Gasthörerstatus eingeräumt werden. Wer in seinem Heimatland einen dem Abitur vergleichbaren Abschluss erworben hat, soll die Möglichkeit bekommen, sich weiterzubilden. Grundlage für den Gasthörerstatus und die Teilnahme an universitären Veranstaltungen sind die Sprachkenntnisse. Um diese zu erhalten, muss es quasi als Vorlauf zur Universitätszulassung als Gasthörer die Möglichkeit geben, entsprechende Kenntnisse zu erwerben.

Nicht vergessen werden darf, dass Integration wahrlich keine Einbahnstraße ist. Durch den Austausch mit Flüchtlingen, die aus anderen Kulturkreisen kommen, können auch wir noch etwas lernen. Warum werden zum Beispiel keine Tandem – Möglichkeiten zwischen Flüchtlingen und Studenten ermöglicht? Davon würden alle Beteiligten profitieren. Deshalb wollen wir uns dafür einsetzen.

-> Gasthörerstatus

-> Tandem-Projekt zwischen deutschen Studenten und Flüchtlingen

Mehr für Start-Ups tun!

Wir begreifen die Universität als einen Raum der Forschung und Innovation. Einige der größten und erfolgreichsten Unternehmen sind aus Ideen kluger Köpfe an Universitäten entstanden. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass zu jeder Universität eine lebendige Gründer- und Unternehmenskultur gehören. Auf den richtigen Transfer der Ideen in die Wirtschaft kommt es an! Wissen mit erfolgreichem Wirtschaften zu verknüpfen, ist einer der Hauptgründe für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes.

Kluge Köpfe gibt es auch an der WWU, doch an der Unterstützung für diese mangelt es noch. Wer sich mit einer innovativen Idee gründen möchte, muss dabei unterstützt werden. Hierfür möchten wir uns für die Erstellung eines Readers rund um das Thema Start-Up und Unternehmensgründung einsetzen, um Angst aufgrund von Unwissenheit zu nehmen und die Gründerkultur der WWU zu fördern.

Neben dem Reader können auch die Law Clinic sowie die Rechtsberatung des AStA Unterstützung bieten. Da diese unserer Erfahrung nach jedoch häufig überlastet sind, möchten wir neue Wege beschreiten und evaluieren, ob nicht auch das Know-How der Fachbereiche Jura oder Wirtschaftswissenschaften effizient genutzt und zur Unterstützung unserer Gründer aufbereitet werden kann.

Zudem setzen wir uns für einen stärkeren Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft ein. Das stärkt nicht nur die Wirtschaft, sondern bietet auch uns Studenten große Chancen. Mithilfe von mehr Praktikumsbörsen können Studenten besser Kontakte in die Wirtschaft aufbauen, Erfahrungen sammeln und vielleicht sogar langfristig eine Anstellung finden.

-> Reader zu Gründungsfragen

-> Law Clinic Modelle weiter entwickeln

Fahrradstadt – Fahrraduni?!

Münster ist die Fahrradstadt in Deutschland. Wir erkennen richtige und wichtige Entwicklungen auch im Bereich der Uni, finden aber, hier geht noch mehr! Dazu braucht es flächendeckende und vor allem bei Wind und Wetter funktionierende Pumpstationen an allen Fakultäten und mehr Fahrradständer, um das Räderchaos, das gerade am Fürstenberghaus oder bei den Fachbereichen Chemie und Pharmazie herrscht, zu beenden. Außerdem schlagen wir auch einen Fahrradservice-Day vor, bei dem Studenten zu vergünstigten Bedingungen ihre Räder überprüfen und reparieren lassen können, damit wir alle sicher unterwegs sind.

-> Funktionierende Pumpstationen

-> Ausreichend Fahrradständer

Genderzwang? – Nein, danke!

Wir als RCDS stellen uns gegen jede Form der Diskriminierung, im Besonderen aufgrund des Geschlechtes oder der Sexualität.

In einigen Bereichen der Gesellschaft und auch an der Universität herrscht noch immer keine Gleichberechtigung. Hier wollen wir aktiv Hürden abbauen und zum Beispiel an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch an der Uni arbeiten.

Leider setzen andere Gruppen statt solcher konstruktiver Maßnahmen auf starre Frauenquoten und vor allem auf einen Zwang, gegenderte Sprache zu verwenden. Das lehnen wir ab! Es kann nicht sein, dass die deutsche Sprache geradezu revolutionär abgeändert und damit an manchen Stellen sowohl beinahe stilistisch verstümmelt als auch bürokratisch verkompliziert. Außerdem haben Sprachvorschriften an der Universität nichts verloren!

Wie auch in deutschen Gesetzen, steht die männliche Form eines Wortes zumeist für beide Geschlechter und schließt Frauen damit nicht aus. Es besteht also keine Notwendigkeit zum Gendern der Sprache. Hinzu kommt, dass das Gendern beim Gegenüber oft nicht dazu führt, dass sich dieser für mehr Gleichberechtigung einsetzt. Vielmehr zieht das Gendern der Sprache das Thema der Gleichberechtigung ins Lächerliche. Zudem ist gegenderte Sprache für den Alltag völlig unbrauchbar. Wie auch das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, stellt das Gendern der Sprache, also die regelmäßige Verwendung männlicher und weiblicher Formen, einen impraktikablen Mehraufwand dar, den das ohnehin zweifelhafte Erfolgspotenzial nicht rechtfertigt. Folglich lehnen wir die Verpflichtung der Studenten, ihre universitären Arbeiten wie bspw. Haus- oder Seminararbeiten gendern zu müssen, mit aller Entschlossenheit ab. Ein solcher Vorschlag ist fern aller Realität.

Zudem möchten wir uns für die Aufhebung von Quotierungen in studentischen Gremien einsetzen. Es kann nicht sein, dass starre Quoten qualifizierten Bewerbern die Mitarbeit in Gremien verwehren und damit Studenten von der Mitarbeit ausschließen. Diese Quotierungen stellen eine Diskriminierung dar.

Eine weitere ideologische Verwirrung und absoluter klientelorientierter Unfug ist die Forderung anderer Gruppen nach Unisextoiletten. Es gibt biologisch bedingte Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Hieraus entstehen auch unterschiedliche körperliche Bedürfnisse. Aufgrund dieser Feststellung sowie dem Umstand, dass das Recht eines jeden auf Privatsphäre in den bestehenden geschlechtergetrennten Toiletten deutlich besser umgesetzt wird, lehnen wir die Aufgabe der herkömmlichen Toilettenaufteilungen verbunden mit der Einführung von Unisextoiletten strikt ab! Kein Mensch will sie, kein Mensch braucht sie, sie sind Unfug! Mit dem RCDS wird es keine Unisextoiletten geben!

-> Keine Unisextoiletten

-> Genderzwang beenden

-> Keine Pflicht zur gegenderten Sprache in Universitätsmaterialien

-> Quotierungen aufheben – Diskriminierung beenden und studentisches Engagement zulassen

Hochschulsport

Der sportliche Ausgleich neben der geistigen Arbeit im Studium ist wichtig! Sport ist nicht nur stressbefreiend und gesund, sondern auch Teil unseres sozialen Zusammenlebens. Dies gilt für den Hochschulsport ganz besonders, weil er die Studenten der verschiedensten Fachbereiche zusammenbringt und auf die Bedürfnisse von uns Studenten abgestimmt sein soll.

Dennoch ist weiterhin das Anmeldesystem des HSP ineffizient und die Angebote nicht ausreichend. Auch wenn auf dem Gebiet der Server in den letzten Jahren bereits große Fortschritte getätigt wurden, ist es auch heute noch oft bloße Willkür, welcher Student im System hängen bleibt und dadurch keinen Kursplatz erhält. Deshalb fordern wir eine weitere Ausdifferenzierung der Anmeldezeiten, um wenigstens pro Sportart die Gefahr einer Serverüberlastung zu hemmen.

Immer noch gibt es zu wenig Angebote bei den beliebten Sportarten. Daher fordern wir eine Evaluation der Nachfrage mithilfe des Anmeldesystems und anschließend daran ein nachfrageorientiertes Angebot.

Unabhängig von der Sportart ist hierbei wichtig, mehr Kurse zu den sogenannten Randzeiten des Tages anzubieten. Zwischen acht und 18 Uhr finden für gewöhnlich die meisten universitären Veranstaltungen statt. Deshalb gilt es also gerade das Angebot am Abend auszubauen!

-> Ausdifferenzierung der Anmeldezeiten

-> Mehr Kurse in den beliebten Sportarten und zu Randzeiten

Unsere Meinung zum neuen Hochschulfreiheitsgesetz

Die im vergangenen Jahr gewählte neue Landesregierung hat in ihrem Entwurf zum neuen Hochschulfreiheitsgesetz verschiedene Änderungen des bislang geltenden Hochschulgesetzes in Aussicht gestellt.

Wir begrüßen es, dass die Hochschulen eine größere Rolle in der Arbeit der Landesregierung einnehmen. Dass es einiger Änderungen der Hochschullandschaft in Nordrhein-Westfalen bedarf, zeigen Statistiken und der Vergleich mit anderen Bundesländern. Nordrhein-Westfalen belegte in den letzten Jahren regelmäßig einen der letzten Plätze unter den Bundesländern, wenn es um das Verhältnis von Professoren zu den von ihnen betreuten Studenten oder die Pro-Kopf-Bildungsmittel ging. Das immense Potenzial dieses Bundeslandes wurde nicht genutzt!

Die ehemalige Landesregierung traute den Hochschulen keine freie Lehre zu, wie sie das Grundgesetz garantiert. Statt Freiheit und Autonomie der Hochschulen, herrschte eine Bevormundungspolitik aus Düsseldorf mit Landeshochschulentwicklungsplänen und starren Verboten. Daher sind wir froh, dass sich die neue Landesregierung offen für Gespräche zeigt und Neuerungen in Gang bringen möchte.

Einige Pläne der Landesregierung unterstützen wir deutlich: Die Verlagerung der Bauhoheit für Universitätsgebäude zurück an die Universitäten für effizientere und schnellere Unibauten und das Bekenntnis zur Digitalisierung.

Bei anderen Punkten sehen wir noch Änderungsbedarf: Die Abschaffung des starren Verbots von Anwesenheitspflichten halten wir für durchaus sinnvoll, weil wir der Hochschule ein verantwortungsvolles Verhalten zutrauen. Dabei ist aber klar: Anwesenheitspflichten sind nur in Ausnahmefällen angebracht! In Vorlesungen lehnen wir sie strikt ab. Wir erkennen aber die Möglichkeit, dass es ganz bestimmte Seminare geben kann, bei denen die Leistung nicht in einer Abschlussklausur, sondern im Erlernen von Methodik oder Kompetenzen liegt, sodass die Anwesenheit der Studenten erforderlich ist. Nur in diesen wenigen und besonderen Fällen, kann eine Anwesenheitspflicht angebracht sein. Ob ein solcher Fall vorliegt, soll unserer Meinung nach ein Gremium mit starker studentischer Beteiligung entscheiden. Nur wenn dieses Gremium zustimmt, soll eine Anwesenheitspflicht für diese Veranstaltung ermöglicht werden. So kann übrigens auch verhindert werden, dass Dozenten Vorlesungen einfach Seminar nennen und dann – wie bisher – eine faktische Anwesenheitspflicht einführen.

Zudem sprechen wir uns entschlossen für den Erhalt der Studienbeiräte aus, um studentische Mitsprache zu garantieren. Bezüglich der SHK-Vertretung sehen wir Änderungsbedarf am aktuellen Modell, eine ersatzlose Streichung ist aber der falsche Weg. Vielmehr ist es angemessen, die SHK Vertretung besser in die Personalvertretung einzubetten.

Insgesamt gilt für uns:

Ein klares Ja zur Freiheit der Hochschulen – aber bitte mit studentischer Mitbestimmung!

Dabei setzen wir uns auch für eine ehrliche, differenzierte Diskussion zwischen den verschiedenen Gruppen ein. Und wir sind uns sicher, dass unsere sachliche Diskussionsbereitschaft in der Politik mehr für die Interessen der Studenten erreichen wird, als jene, die sich polemischer Panikmache bedienen.

-> Studienbeiräte beibehalten

-> Anwesenheitspflichten nur in Ausnahmefällen

-> Bauhoheit zurück zu den Unis